Satzung des „Vereins zur Förderung der beruflichen

Ausbildung e.V.“

§ 1      Name und Sitz

(1) Der Verein trägt den Namen“ Verein zur Förderung der beruflichen

Ausbildung e.V.“. Sein Sitz ist in Erfurt. Der Verein ist im Vereinsregister mit der Nummer VR565 eingetragen.

 

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

 

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 2      Zweck, Aufgaben und Grundsätze

Sein Anliegen besteht in folgendem Zweck:

(1) Förderung von benachteiligten Gruppen in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Metalltechnik und ausgewählten Dienstleistungsberufen mit dem Ziel, für diesen Personenkreis die Vermittelbarkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu verbessern.

Insbesondere handelt es sich um:

a) alle vollzeitschulischen Maßnahmen der Schulformen Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) sowie Berufsfachfachschule einjährig und zweijährig

b) die Grundlagenbildung der dualen Ausbildung in Dienstleistungsberufen, wie z.B. Textilreiniger, Glas- und Gebäudereiniger und ausgewählten technischen Berufen

 

(2) Mit der Herausbildung neuer Infrastruktur für den Raum Erfurt stellt sich der Verein die Aufgabe, Veränderungen in der Berufsausbildungsstruktur mitzutragen.

Dazu gehören folgende Aufgaben:

-          Sicherung der inhaltlichen Einführung neuer Berufsbilder und Unterrichtsmethoden

-          Mitarbeit bei der Entwicklung ausbildungsbegleitender Materialien

-          Förderung des lernfeldorientierten Unterrichtskonzepts in enger Verbindung mit betrieblichen Ausbildungsinteressen

-          Vernetzung von schulischer und sozialpädagogischer Einwirkung für sozial- und lernbenachteiligte Jugendliche

-          Kooperation mit allgemeinbildenden Schulen (Patenschaften) mit dem Ziel, die Ausbildungsorientierung abzustimmen

-          Entwicklung von ganztagsschulischen Lern- und Freizeitaktivitäten in enger Verbindung mit schulischen und betrieblichen Interessen

 

(3) Einen Schwerpunkt bei der Ausbildungsförderung stellen die von Schwierigkeiten auf dem Ausbildungsmarkt und von Arbeitslosigkeit betroffenen jungen Auszubildenden, insbesondere die der Alleinerziehenden, dar.

 

(4) Mit der Betreuung von Jugendlichen in den o. g. Schulformen mit Migrationshintergrund unterstützt der Verein im Rahmen seiner Möglichkeiten die Eingliederung dieses Personenkreises in den Ausbildungs- und Arbeitsprozess durch folgende Maßnahmen:

-          Handlungsorientierter Spracherwerb

-     Niveauangleichung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich

 

Mit der Realisierung der aufgeführten Maßnahmen kann vorbeugend negativen Einflüssen, besonders dem Drogen- und Alkoholproblem, entgegengewirkt werden.

 

 

§ 3      Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie wirtschaftliche Zwecke.

 

(2) Die zur Verfügung stehenden Mittel des Vereins werden nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet.

 

(3) Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 4      Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Satzung des Vereins anerkennt und in deren Sinne tätig werden kann. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung erworben.

 

(2) Die Mitgliedschaft endet:

-          durch den Tod,

-          durch Erlöschen der als Mitglied beigetretenen juristischen Personen,

-          durch Austritt aus dem Verein (der Austritt ist nur zum Ende eines Geschäftsjahres möglich); dies erfolgt durch schriftliche Anzeige

oder

-          durch Ausschluss, wenn das Mitglied des Vereins den Zwecken des Vereins zuwiderhandelt oder ihn durch sein Verhalten schädigt. Über den Ausschluss beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der anwesenden Mitglieder.

 

 

§ 5      Mitgliedsbeiträge

Der Mitgliedsbeitrag wird zu Beginn des Geschäftsjahres erhoben. Die Höhe des jährlichen Beitrages wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung bestimmt.

 

§ 6      Organe

Organe des Vereins sind:

-          der Vorstand

-          die Mitgliederversammlung

 

 

§ 7      Vorstand

(1) Der Vorstand setzt sich zusammen aus.

-  Vorsitzender

-  Stellvertretender Vorsitzender

-  Schatzmeister

-  Schriftführer

 

(2) Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Die Wahlen erfolgen im dreijährigen Abstand oder bei wesentlichen Veränderungen des Vorstandes in offener Abstimmung.

 

(3) Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister sind geschäftsführender Vorstand. Jedes Vorstandsmitglied ist Einzelvertretungs-berechtigt und vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten.

 

(4) Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung verantwortlich, stellt die Jahresrechnung auf, verwaltet das Vereinsvermögen und führt die Geschäfte des Vereins. Hierfür kann er sich eine Geschäftsordnung geben.

 

(5) Der Vorstand ist bei Bedarf durch den Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch einen der beiden Stellvertreter, einzuberufen. Die Einladung erfolgt in der Regel acht Tage vorher unter Mitteilung der Tagesordnung. In Ausnahmefällen genügt eine Frist von mindestens zwei Tagen bei telefonischer Bekanntgabe.

 

(6) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

 

(7) Der Vorstand kann Satzungsänderungen durchführen, soweit diese vom zuständigen Amtsgericht oder vom zuständigen Finanzamt verlangt werden.

 

(8) Für die Bankgeschäfte wird der Schatzmeister bevollmächtigt,

am Online-Banking teilzunehmen.

 

 


§ 8      Mitgliederversammlung

(1) Den Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der Vorsitzende oder einer der stellvertretenden Vorsitzenden.

 

(2) Die Mitgliederversammlung wird einberufen:

-          in den durch Satzung bestimmten Fällen,

-          wenn das Interesse des Vereins es erfordert,

-          wenn der in der Satzung bestimmende Teil oder - falls dort nicht geregelt - 1/10 der Mitglieder es verlangt.

 

(3) Die Mitgliederversammlung ist jährlich einzuberufen. Die Einladung zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung ergeht mindestens zwei Wochen, zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin durch den Vorsitzenden an alle Mitglieder. Neben Ort und Zeit der Versammlung soll sie die vorgesehene Tagesordnung enthalten. Die Einladung hat schriftlich zu erfolgen.

 

(4) Auf Beschluss des Vorstandes oder eines Fünftel aller Mitglieder muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden.

 

(5) Die Tagesordnung muss den Grund der Einladung enthalten.

 

(6) Die frist- und formgerecht geladene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.

Satzungsänderungen bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Auf Antrag eines Mitglieds ist geheim abzustimmen. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(7) Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich festzulegen und von dem Vorsitzenden der Versammlung und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Der Protokollführer ist zu Beginn der Versammlung zu wählen.

 

(8) Für die ordentliche Mitgliederversammlung sind regelmäßig Gegenstand der Beratung und Beschlussfassung:

-          Grundsätze der Tätigkeit des Vereins

-          3-Jahresbericht

-          Rechnungsbericht des Schatzmeisters

-          Beschlussfassung über die Höhe des Mitgliedsbeitrages

-          Entlastung und Neuwahl des Vorstandes

 

(9) Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand für die Dauer von drei Jahren. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis der neue Vorstand gewählt ist. Die Wahl erfolgt für jeden der zu besetzenden Posten einzeln. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereint. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so findet auf der nächsten Vorstandssitzung eine Nachbenennung bzw. auf der nächsten Mitgliederversammlung eine Nachwahl statt.

 


§ 9      Verwendung der Mittel

Über die Verwendung der vereinseigenen Mittel entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Er ist gegenüber der Mitgliederversammlung rechenschaftspflichtig.

 

 

§ 10    Haftung

(1) Die Vereinsmitglieder haften nur für Schäden, die unmittelbar durch die Vereinstätigkeit entstanden sind.

 

(2) Haftpflichtschäden, die aus der Nutzung vereinseigener Maschinen und Geräte entstehen, gehen zu Lasten des Nutzers.

 

 

§ 11    Auflösung des Vereins

(1) Der Verein löst sich auf, wenn seine Existenzberechtigung nicht mehr fortbesteht.

 

(2) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen, außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 3/4 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

 

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung Jugendlicher in der beruflichen Bildung.

 

(4) Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

 

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des

Vereins am 19.03.2013 beschlossen worden und tritt mit Eintragung in das

Vereinsregister in Kraft.

 

 

 

 

………………………..

Ort, Datum